
Geboren wurde ich im April
1980 in der Klingenstadt Solingen, was meine Leidenschaft für
Schwerter, Dolche
und Messer aller Art erklärt.
Meine Tage verbringe ich
mit drei zuckersüßen Kindern, meine Nächte
mit dem zynischen Kerl, den ich
geheiratet habe, und der mich nur angucken muss, um mich in albernem
Gekicher ausbrechen
zu lassen.
Wie das Foto erahnen lässt, hat sich außerdem eine zauberhafter weiße
Schäferhündin zu uns gesellt, die von uns allen mit Abstand die besten Manieren hat – und das,
obwohl sie zuweilen streng riecht und am liebsten Rinderinnereien frisst, die nach Kuhstall duften.
Und immerzu rennen noch zwei
Katzen um meine Beine. Ich trete auf Schwänze und stolpere
über sich windende,
schnurrende Leiber. Fluche über Haare und Katzenstreu. Es ist
überall.
Ich bewundere meine
Familie, mit welcher Gelassenheit die alle es ertragen, mich mit all
meinen
imaginären Freunden zu teilen, die grundsätzlich nach
meiner ganzen
Aufmerksamkeit verlangen.
Sobald ich herausgefunden
habe, wer ich wirklich bin, lasse ich es euch wissen.
Derzeit bin ich ein
flatterhaftes Wesen, begeisterungsfähig wie ein kleines Kind,
verträumt,
störrisch wie ein Maultier, leider manchmal giftig, aber
selten ernsthaft
sauer, und dabei sensibel wie eine Pusteblume.
Ich liebe Spaziergänge bei
Dunkelheit, abendliche Fahrradrunden im Sommer, bei denen ich
über meine
Grenzen hinausgehe und schlammbesudelt heimkehre. Die
größten meiner Schwächen
sind Bücher, Chips, zu laute Musik, Schokolade,
Schokoladenchips, Bücher,
Chips, Schokoladenflecken in Büchern und (daraus
resultierende) hysterische
Wutanfälle.
Ein Leben ohne Träume? -
Verschwendet.
Ein Leben ohne Musik? -
Undenkbar.
Ein Leben ohne die
Schreiberei? Ohne mein Personal, dass mir den letzten Nerv raubt, mich
zerstreut, mich in tiefsten Frust und Selbstzweifel treibt? - Auf gar
keinen
Fall!
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